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       «kos­mo­gen»   (M11/M111)

[XX] Plane­tare Uh­ren

[XX] Autor/Kur­se/30 Jah­re  
          kos­mo­ge­ne Untersuchungen

[XX] Zeit-Ana­ly­sen/An­ge­bot
[XX] Aktu­eller Plane­ten-Stand
[XX] Be­rech­nungs-/Zei­chen-Hil­fe

[XX] JUPi­ter-Uhr
[XX] SA­Turn-Uhr
[XX] URA­nus-Uhr
[XX] NEP­tun-Uhr
[XX] PLU­to-Uhr
[XX] SONne+MONd, M.-Knoten
         MERkur, VENus, MARs
         Erde = ASZendent + M
[XX] Erd-Uhr = (Tier­kreis-

         Zei­chen & Häu­ser)

 

  [ ] Archiv

     

[X] Zur Symbo­lik all­ge­mein

 

As­tro­logi­sche Aus­sa­gen sind we­sent­lich viel­schich­tiger und zu­sam­men­fas­sender (kom­plexer), als wir das von unse­rer heuti­gen Spra­che, und vom wis­sen­schaft­li­chen (ana­lyti­schen) Den­ken her ge­wohnt sind. As­tro­logi­sches Den­ken ist nicht in Ein­zel­tei­le zer­le­gend (speziali­sierend und ana­ly­tisch), son­dern es fasst die Welt in ähn­lichen Prozessen (Ana­lo­gien) zu­sam­men, d.h. es geht paral­lel und synthe­tisch vor.

 

Da­durch ist es z.B. mög­lich ein be­stimm­tes Grund­mus­ter auf sehr vie­le Le­bens­berei­che zu über­tra­gen, in vielen Erscheinungen wie­der zu ent­de­cken. Gleich­zei­tig wur­zelt da­rin aber auch die „wis­sen­schaft­liche“ Un­ge­nauig­keit as­tro­logi­scher Aus­sa­gen. Das fällt wahr­schein­lich am meis­ten bei den Pro­gnosen auf, weil sie letzt­lich kei­ne kon­kreten Fak­ten be­schrei­ben, son­dern nur de­ren zu Grun­de lie­gende Ge­stal­ten (Prozesse/ Prinzi­pien/ Struk­turen), die sich dann je nach tat­säch­li­chen Um­stän­den auf ver­schie­denen Ebe­nen ver­wirk­li­chen kön­nen. Hier bei PLU­TO eben als Um­wand­lungs-Prozess in ei­ner Art re­genera­tiven Zer­stö­rung. Praktisch ist es daher ohne Kenntnis der Person kaum möglich zu wissen, ob jemand plutonische Prozesse mehr in sexueller, rassistischer, gewalttätig-kriegerischer, oder wissenschaftlicher Weise ausdrückt, oder wie weit Geld-Manipulationen oder der konkrete Tod eine Rolle spielen.

 

In ge­wis­ser Wei­se han­delt es sich bei der As­tro­lo­gie um ein vor­sprach­li­ch- bild­haf­tes Den­ken. Es zer­legt die Welt nicht in Ein­zel­begrif­fe, son­der fasst sie in ganz­heit­li­chen Bildern zu­sam­men. Da­her kön­nen die hier ge­zeig­ten Bilder die zu Grun­de lie­genden Prozesse oft bes­ser ver­an­schau­li­chen, als ein abstrak­ter Text. Diesem ganzheitlichen Denken ent­spre­chen auch die al­ten Göt­ter, wel­che im­mer vie­le, ja so­gar wi­der­sprüch­li­che Eigen­schaf­ten in sich ver­einig­ten. Da­her wur­den die Plane­ten frü­her auch be­stimm­ten Göt­tern zu­ge­ord­net, oder sie wur­den selbst als sol­che ver­ehrt. Das be­grün­det auch die ständige Anfeindung von christ­li­cher Sei­te, welche glau­bt die Ge­sell­schaft vor ei­nem geis­tigen Rück­fall ins längst über­wun­den ge­glaub­te Hei­den­tum, schüt­zen zu müs­sen.

 

Die­se „al­te“ Denk­wei­se ist aber von wis­sen­schaft­li­chem Den­ken, oder von be­stimm­ten techni­schen Prinzi­pien nicht so weit ent­fernt, wie man viel­leicht den­ken wür­de. Man erin­nere sich nur an das elektro­nische Grund­prin­zip in der Informa­tions-Tech­nik, wo al­les letzt­lich auf nur 2 Zu­stän­den auf­baut: Ei­ner nega­tiven und ei­ner posi­tiven La­dung. Das Gleiche tref­fen wir in al­ten Göt­ter-Eigen­schaf­ten, die sehr oft krea­tiv und de­struk­tiv zu­gleich sind, oder in der al­ten asiati­schen Vor­stel­lung von Yin und Yang (pas­siv u. ak­tiv oder „weib­lich“ u. „männ­lich“).

 

Dem PLU­TO-Prin­zip ent­spricht die­se gegen­sätz­li­che (pola­re) Vor­stel­lung von schöpferisch–zerstörend, oder Ge­burt–Tod sehr ge­nau, und spie­gelt sich z.B. in der Se­xuali­tät wie­der. Se­xuali­tät ist Ge­burt und Tod, Schöp­fung und Zer­stö­rung zu­gleich.

 

 

   [X]Ab­bil­dungen

(1) Re­genera­tions-Göt­ter

(2) Fres­sen u. ge­fres­sen wer­den

(3) Sexuel­le Ver­eini­gung

(4) Vie­le Sex-Part­ner

(5) Wie­der­ge­burt/ Re­genera­tion

(6) Mas­sen­mord u. Ras­sen­hass

(7) Ent­mach­tung/ Kastra­tion

(8) Krieg/ Ge­walt/ Ohn­macht

(9) Ma­gie und Über­macht

(10) Sex/ Ge­walt/ Ge­schlechter­krieg

(11) Geld/ Sper­mien

(12) Prosti­tution

(13) Um­den­ken (Tod) Meta­mor­phose

(14) Das Reich der To­ten

 

Wenn Sie auf die Bilder tip­pen, fin­den Sie zu den The­men wei­tere, NICHT-as­tro­logi­sche Links [X•X].

Re­genera­tions-Göt­ter

 

 

[X] (1) Re­genera­tions-Göt­ter

Die GÖT­TIN KA­LI steht im Hin­duis­mus für Tod und Zer­stö­rung, aber auch für Er­neue­rung. Die­ser schein­ba­re Wi­der­spruch be­ruht auf der Er­kennt­nis, dass oh­ne Zer­stö­rung nichts Neu­es ent­ste­hen kann. Das ent­spricht ziem­lich ge­nau dem, was as­tro­lo­gisch mit dem Plane­ten PLU­TO in Ver­bin­dung ge­bracht wird. Im Grun­de ge­nom­men ist es nicht not­wen­dig auf unse­re euro­päische (grie­chisch-römi­sche) Tradi­tion zu­rück­zu­ge­hen, denn man fin­det in al­len Kultu­ren auf ei­ner be­stimm­ten Ent­wick­lungs-Stu­fe ähn­li­che Ent­spre­chungen.

Fres­sen

 

[X] (2) Fres­sen und ge­fres­sen wer­den

Im Bild wer­den zwei Fi­sche von See-Anemo­nen ge­fres­sen. In unse­ren speziali­sierten Ge­sell­schaften (Zivilisa­tionen) ver­drän­gen wir die­se grau­sa­me Bana­li­tät des „Fres­sen und Ge­fres­sen-Wer­dens“ auf unse­rem Plane­ten. Nur mehr weni­ge sind mit dem all­täg­li­chen Tö­ten be­schäftig. Auch die in Plas­tik ver­pack­te Wa­re im Su­per­markt erin­nert nicht mehr an die­ses stän­dige Mor­den im Na­me unse­res Über­le­bens. Sind unse­re Ern­te-Maschi­nen nicht ge­wal­tige Tö­tungs-Appa­rate? Und zer­klei­nern wir nicht mit unse­ren Zäh­nen letzt­lich nur auf die barba­rischste Wei­se, die Res­te von Lebe­we­sen, die ande­re für uns vor­her um­ge­bracht ha­ben?

 

In vie­len frü­hen Kultu­ren (wir be­zeich­nen sie heu­te ger­ne als primi­tiv) ent­schul­digte man sich nach je­der Tö­tung ei­nes Tie­res bei der Grup­pen-See­le die­ser Lebe­we­sen. Vie­le grau­sa­me Op­fer­kul­te in ande­ren Kultu­ren (z.B. den Azte­ken) dien­ten letzt­lich nur als Illus­tration, als Spie­gel unse­rer Wirk­lich­keit. So­gar im Chris­ten­tum wird im Kommu­nions-Ritu­al noch symbo­lisch - durch Brot und Wein er­setz – das Fleisch und Blut des er­morde­ten Chris­tus ge­schluckt. Das Chris­ten­tum hat es sich so ziem­lich ein­fach ge­macht, in­dem es be­haup­tet mit der ein­mali­gen „Selbst-Opfe­rung“ von Chris­tus, hät­te er uns al­le von die­ser ewi­gen Erb­schuld er­löst.

 

Reli­gionen wa­ren schon im­mer, auch trick­rei­che Ver­drän­gungs-Metho­den für wirk­li­che Zu­sam­men­hän­ge. Das am meis­ten ver­dräng­te Gesetzt aber ist DAS PLU­TO-PRIN­ZIP, und es ist sehr ein­fach: Für Le­ben (Inkar­nation/ Individua­lisation) muss mit dem Tod ge­zahlt wer­den. Durch das Ge­setz des Stär­keren (der den schwä­cheren frisst/ er­mor­det) kann der eige­nen Tod aller­dings zeit­lich et­was ver­zö­gert wer­den. Unser Zu­sam­men­le­ben ist al­so ein stän­diger Kampf ei­nes je­der gegen je­den um Zeit­ge­winn, der nur not­dürf­tig durch unse­re Ge­set­ze ge­mil­dert, ja eigent­lich so­gar ver­heim­licht wird. Im All­tag müs­sen wir stän­dig an ande­re et­was op­fern, und die an uns, da­mit ein (nur höchst labi­les) Gleich­ge­wicht im Zu­sam­men­le­ben mög­lich wird. In der Bio­lo­gie nen­nen wir das dann Bio­top, oder „na­tür­li­ches“ Gleich­ge­wicht. In der mensch­li­chen Ge­sell­schaft ist das aber nicht  an­ders.  

 

Die­ser Kampf scheint tat­säch­lich ver­drängt und ver­heim­licht wer­den zu müs­sen, oder wir müs­sen uns zu­min­dest durch et­was  be­täu­ben, da­mit das Le­ben er­träg­li­cher wird  (NEP­tun-Prin­zip [XX]). Men­schen, wel­che die­sen plutoni­schen „Dä­mon“ zu be­wusst aus­le­ben (Dikta­toren wie z.B. Hit­ler) insze­nieren da­mit  im bes­ten Fall ihren eige­nen Mord in Form ei­nes mega­lo­ma­nen Mas­sen-Spekta­kels, statt ihm zu ent­ge­hen (Zi­tat: „In Deutsch­land gab es ei­nen Meis­ter, der hieß Tod“).

 

Da Se­xuali­tät, bzw. Zeu­gung erst durch den Tod be­dingt wor­den sind, ste­hen Tod und Se­xuali­tät in en­ger Ver­wandt­schaft, was sich im Zeu­gungs-Wett­kampf (Kampf um’s Über­le­ben) aus­drückt. Der/die Riva­le/in wird von der Zeu­gung aus­geschlos­sen, wenn nicht so­gar um­ge­bracht, oder bei man­chen Insek­ten-Ar­ten wer­den die Männ­chen nach der Zeu­gung kur­zer­hand auf­gefres­sen. Auch beim Men­schen gibt es den Spruch „Jeman­den vor Lie­be auf­fres­sen“. Küs­sen und Ab­schmu­sen lie­gen von der ora­len Ges­tik her in der Nä­he ei­nes sich gegen­seiti­gen Auf­fres­sens (der ei­ne ver­in­ner­licht/ be­sitzt den ande­ren/ sie be­sit­zen sich ge­mein­sam). Kanibalismus war in ge­wis­sen Kultu­ren (Süd­see etc.) und auf ei­ner ge­wis­sen mensch­li­chen Kul­tur­stu­fe in Form ei­nes Ritu­als er­laubt. Im Ex­trem ent­gleist die­ses ora­le Be­dürf­nis noch heu­te in ech­te Men­schen­fres­serei (jüngs­tes Bei­spiel: der Kanni­bale von Ro­ten­burg).

 

Sadomaso­chistische Zü­ge weist auch die End­pha­se des Geschlechts-Verkehrs, der Or­gas­mus auf, der ja eine ziem­lich aggres­sive An­gele­gen­heit ist, die  im Lust­mord ent­glei­sen kann. Übri­gens erin­nert auch die obi­ge Fress-Szene­rie der See-Anemo­nen an ei­nen Ge­schlechts-Ver­kehr, oder Ge­schlechts-Orga­ne (Blu­me und Fisch ste­hen symbo­lisch für weib­li­ches und männ­li­ches Ge­schlechts-Or­gan). Es gibt auch Män­ner wel­che Angst ha­ben, von der Frau beim Akt ver­schluckt zu wer­den. Im Al­ter­tum ho­ben Frau­en den Rock, und zeig­ten den vom Schlacht­feld heim­keh­renden Ver­lie­rern ihr Ge­schlecht. Das soll­te die­se ver­höh­nen und auf­for­dern, in den Mut­ter­leib zu­rück­zukeh­ren (sich dort zu ver­ste­cken).

Sexuel­le Ver­eini­gung

 

[X] (3) Sexuel­le Ver­eini­gung

Die Ab­bil­dung zeigt ein Halb­re­lief auf ei­nem der Tem­pel von Khajurâho in In­dien (ca. 1000 n. Chr). Die­se Tem­pel sind mit Skulp­turen von be­rau­schender Sinn­lich­keit ge­schmückt. Sie wur­den im 19./20. Jahr­hun­dert lan­ge Zeit aus Prüde­rie, vor der Öf­fent­lich­keit ver­steckt.

 

Im Grun­de han­delt es sich aber um reli­giöse Dar­stel­lungen, denen nur ein voll­kom­men ande­res Ver­ständ­nis von Se­xuali­tät zu Grun­de liegt, als im prü­den Chris­ten­tum, wel­ches den Kör­per ta­bu­isiert/e. In der sexuel­len Ver­eini­gung wur­de im dama­ligen In­dien eine Ver­eini­gung mit dem Gött­li­chen ver­stan­den, eine schöpfe­rische Alchi­mie zwi­schen Mann, Frau, und dem Gött­li­chen. Aus ihr geht das Kind als ge­mein­sa­mer Be­sitz her­vor. Da­her wur­den auch oft - in ei­ner Art Rück­ga­be - Kin­der ei­nem Gott geopfert. Sexualität darf al­so hier nicht mit unserm heuti­gen Ver­ständ­nis von indivi­dueller Lie­be ver­wech­selt wer­den (sie­he VENus [XX]).

 

Im Or­gas­mus ent­steht eine vo­rüber­ge­hende, glück­lich-be­friedi­gende Be­wusst­lo­sig­keit, eine „ent­per­sön­lichen­de“ Ver­eini­gung mit dem Gött­li­chen, in der wir durch die Schöp­fung ei­nes Kin­des an der gött­li­chen Un­sterb­lich­keit teil­ha­ben. Übri­gens spricht man beim Or­gas­mus auch vom „klei­nen Tod“. Im Au­gen­blick der Zeu­gung sind die El­tern ja fast nicht mehr nö­tig (die Got­tes-An­be­terin, eine Heu­schre­cken­art, oder man­che Spin­nen fres­sen das Männ­chen nach der Be­fruch­tung oft auf). Auch das häu­fige Rö­cheln und Schrei­en, wäh­rend des Or­gas­mus, erin­nert durch­aus an Tod und Ge­walt – und wird nicht um­sonst vor Kin­dern ver­steckt. Nicht ver­wun­der­lich, dass Se­xuali­tät in tat­säch­li­che Ge­walt ent­glei­sen kann (Ver­gewal­tigung, Eifer­suchts- und Lust­mor­de). Ge­setz­lich gibt es auch den Tat­be­stand der Tö­tung aus sexuel­ler Be­friedi­gung (was vor al­lem für männ­li­che Tä­ter in Fra­ge kommt, für Frau­en eher als Op­fer).

Vie­le Sex-Part­ner

 

[X] (4) Vie­le sexuel­le Part­ner/in­nen

Die Ab­bil­dung zeigt ei­nen Mahara­dscha mit fünf, auf ihren Mu­sik-In­stru­men­ten spielenden Gespielinnen. Das Bild soll hier weni­ger im Sin­ne von Lie­bes­freu­den inter­pre­tiert wer­den, son­dern als Macht über ande­re. In­dem je­mand z.B. Ge­walt über ande­re hat, kontrol­liert er auch die Re­produk­tion. Wie bei den Trut­häh­nen, ver­erbt so vor al­lem eine (mäch­tige) Per­son ihre Ge­ne, und be­stimmt so die Eigen­schaf­ten der Nach­fah­ren, und letzt­lich be­stimmt er dann auch über Be­sitz und Kul­tur (Nepo­tis­mus der rei­chen und mäch­tigen Fami­lien/ Ge­schlech­ter).

 

In vie­len Kultu­ren war, und ist es noch mög­lich meh­rere Frau­en zu be­sit­zen (Zei­chen der Macht und  des Wohl­stan­des). Da­gegen herrscht/e  „Viel-Männerei nur in sehr weni­gen Kultu­ren. Meist lie­gen den ver­schie­denen Sit­ten und sexuel­len Ta­bus auch be­stimm­te öko­nomi­sche Ver­hält­nisse und Vor­tei­le zu Grun­de. Mög­lichst vie­le Part­ner zu ha­ben (d.h. bio­lo­gisch die Re­produk­tion zu kontrol­lieren), da­rauf sind ins­ge­heim al­le stolz – trotz unse­rer gegen­sätz­li­chen christ­li­chen Mo­ral. Das traf im­mer schon für Män­ner und Frau­en zu. Aber nur den Män­nern war es frü­her ge­stat­tet, das auch zu „ver­öf­fent­li­chen“.

 

Eine Varian­te da­zu ist der Grup­pen­sex (sich sexuell gemein machen), der im­mer auch ein kollek­tives Ven­til dar­stell­te, wenn sexuel­le Ta­bus zu ein­schrän­kend wur­den. Im wei­testen Sinn ist das auch vom bio­logi­schen Stand­punkt aus rich­tig, da eine Gen-Durch­mi­schung un­be­dingt not­wen­dig ist – nur da­durch ent­steht eine  ge­sun­de Meta­mor­phose – und nicht eine De­genera­tion. Klo­nen ist kei­ne ge­sun­de Ver­meh­rung son­dern In­zucht.

 

Rand­bemer­kung: Die Zahl der 5 Ge­spie­linnen und In­stru­men­te im Bild  dürf­te durch­aus symboli­schen Cha­rakter ha­ben (5 Sin­ne/ Fin­ger/ Plane­ten, der Mann als Son­ne, der Mond als die Gruppe an sich).

Wie­der­ge­burt/ Re­genera­tion

 

[X] (5) Wie­der­ge­burt/ Re­genera­tion

Mo­derne Dar­stel­lung aus ei­ner „Bhagavad-gita“ (reli­giöses, hinduis­tische Epos). Das Bild illus­triert zwar eine Ket­te von Wie­der­gebur­ten, stellt da­bei aber typischer Wei­sen nur ei­nen Mann dar. In In­dien wer­den noch bis heu­te Frau­en als min­der­wer­tig an­gese­hen, und nicht sel­ten so­gar ver­brannt (meist aus Erb­schafts- und Mit­gifts-Grün­den). Heu­te ist es durch die vor­ge­burt­li­che Ge­schlechts-Er­ken­nung zu­sätz­lich mög­lich ge­wor­den, Mäd­chen schon vor­her ab­trei­ben zu las­sen (Ge­schlechts-Ent­wer­tung). Ähn­lich wie in Chi­na ent­steht da­durch in der Be­völke­rung ein zu­neh­mendes ge­schlecht­li­ches Un­gleich­ge­wicht.

Mas­sen­mord/ Ras­sen­hass

[X] (6) Mas­sen­mord/ Ras­sen­hass

Durch die gan­ze mensch­li­che Ge­schich­te hin­durch wer­den An­ders-Ras­sige oder an­ders den­kende Ge­mein­schaf­ten im­mer wie­der ver­folgt (heu­te z.B. in Afri­ka). Ein be­lieb­tes Elimi­nierungs-Mit­tel, war es die ande­ren kur­zer­hand bei leben­digem Leib zu ver­bren­nen. Da­bei tat sich er­staun­li­cher Wei­se be­son­ders die katho­lische Kir­che durch ihre Inqui­sition her­vor – was die Ver­gasun­gen der Natio­nal­sozia­listen fast noch „hu­man“ er­schei­nen lässt. Bei die­sen Er­eig­nis­sen han­delt es sich um typi­sche PLU­TO-Aus­wir­kungen. Ganz of­fen­sicht­lich er­kenn­bar sind Ge­walt und Tod. Dahin­ter steht aber auch eine ver­wei­gerte Ver­mi­schung/ Meta­mor­phose (z.B. Christ zu wer­den, oder ande­rer­seits sich von den Ju­den be­ein­flus­sen zu las­sen). Bei­de be­tei­ligte Grup­pen achte­ten streng da­rauf kei­ne Misch­ehen ein­zu­ge­hen. Da­her ist auch die rassi­sche Rein­hal­tung oder Re­genera­tion durch sexuel­le Ta­bus Teil die­ser Er­schei­nung.

 

Der christ­li­che Ras­sen­hass auf die Ju­den, lag teil­wei­se auch im Neid auf de­ren Geld be­grün­det. Die Ju­den ver­dien­ten näm­lich im Mit­tel­al­ter ihren Le­bens­un­ter­halt oft mit Geld-Ver­leih, was den Chris­ten ver­bo­ten war. Nicht sel­ten gab man den Ju­den so­gar kei­ne ande­re Ver­dienst-Mög­lich­kei­ten. Selbst Hit­ler be­rei­cherte sich noch am Geld der ge­töte­ten Ju­den – ab­ge­se­hen da­von, dass es wohl im­mer mehr ar­me Ju­den gab.

 

Ne­ben dem Neid, war bei den Chris­ten noch ein Gutteil Schuld-Ver­drän­gung be­tei­ligt, in­dem man schnell al­les was nicht funktio­nierte be­son­ders den Ju­den (oder An­ders-Gläu­bigen und Ab­weich­lern) in die Schu­he schob. Statt die eige­nen Un­zu­läng­lich­kei­ten zu hin­ter­fra­gen, wur­de ein­fach ein Sün­den­bock ge­sucht, und auf­grund der Bi­bel wur­den die Ju­den zum ewi­gen Sün­den­bock ge­macht (Ver­rat von Ju­das und Kreuzi­gung von Je­sus). Übri­gens inte­ressant, dass die Deut­schen, wel­che die Ju­den am radi­kalsten aus­rot­ten woll­ten, sich da­durch selbst zu ewig Schul­digen mach­ten (Kol­lektiv­schuld, Erb­sün­de, Kar­ma).

 

Durch das Tö­ten der ande­ren ethni­schen Grup­pe ver­mein­te man auch die Re­genera­tion (Re­produk­tion) die­ser Men­schen, ihrer Bräu­che und ihrer Art zu den­ken, ein für alle mal aus­zu­rotten. To­te kön­nen kei­nen Sex trei­ben, sich al­so nicht mehr fort­pflan­zen, oder sich z.B. etwa mit „Chris­ten“ mi­schen. So glaub­te man die eige­ne Meta­mor­phose ge­bannt zu ha­ben, man bleibt unter sich, sei­nem Fleisch und sei­nen Ideen. We­der die Ideen, noch die eige­ne Erb­mas­se scheint mehr in Ge­fahr. Das wi­der­spricht aber dem Le­ben, weil Le­ben auf Gen-Aus­tausch, Mi­schung an­gewie­sen ist, da­durch re­gene­riert es erst. Kultu­ren blü­hen am bes­ten, wenn sie zu­sam­men le­ben, und sich mi­schen.

 

Die rassis­tische Ideo­lo­gie im 3. Reich war übri­gens nicht auf Deutsch­land be­schränkt, son­dern Teil ei­nes inter­natio­nalen Natio­nalis­mus der dama­ligen Epo­che (Kolo­nialis­mus, Pan­sla­vis­mus, etc.). Die na­tur­wis­sen­schaft­li­che Ba­sis be­zog man aus der Mendelschen Ver­er­bungs­leh­re. Die Deut­schen mit ihrem Organi­sations­ta­lent, reali­sierten die­se Ideen nur tech­nisch am „wirk­sams­ten“.

 

Mono­kultu­ren sind nicht nur in der Land­wirt­schaft schäd­lich. Übri­gens er­zeugt eine radi­kale Elimi­nierung, auf die Zeit ge­se­hen das Gegen­teil, näm­lich ein Er­star­ken (eine Re­genera­tion) der, oder des üb­rig geblie­benen (wie das Zurecht-Stutzen von Pflanze).

Ent­mach­tung/ Kastra­tion

 

[X] (7) Ent­mach­tung/ Kastra­tion

Das al­te deut­sche Wort für das männ­li­che Ge­schlechts­or­gan ist Ge­mächt, wel­ches sich von ma­chen/ ge­macht, und der Macht (zur Zeu­gung) ab­lei­tet. Jeman­den kastrie­ren kommt ei­ner Tö­tung gleich, da er sich nicht mehr re­produ­zieren, nicht mehr über­le­ben, nichts mehr „ma­chen“ kann. Unter Plu­to-Tran­sit-Span­nungen kann es im über­trage­nen Sinn zu sol­chen Ent­mach­tungen kom­men.

 

Ent­we­der sind da­bei wir selbst die, wel­che ande­re ent­mach­ten, oder wir erlei­den eine Ent­mach­tung durch eine ande­re Über­macht. Das kann sich auf ei­ner ganz „bana­len“ Ebe­ne ab­spie­len, z.B. in­dem ei­nem selb­stän­digen Bä­cker, durch den Bau ei­nes be­nach­bar­ten Super-Mark­tes die Exis­tenz zer­stört wird. Sol­che Pro­zesse er­le­ben wir stän­dig in ei­ner mehr oder weni­ger Exis­tenz-Be­dro­henden Wei­se. Oft kön­nen wir uns z.B. nicht re­gene­rieren, weil wir von ei­ner Dikta­tur, ei­nem Vor­gesetz­ten, ei­ner ande­ren Per­son, ei­ner Welt­an­schau­ung, ei­ner politi­schen Rich­tung, ei­ner wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung, oder vom Geld ande­rer ab­hän­gen – bzw. durch sie unter­drückt (ent­mach­tet) wer­den. Um zu „über­le­ben“ müs­sen wir unse­re Vor­stel­lungen än­dern, ent­we­der die eige­nen, oder gegen die der ande­ren kämp­fen (z.B. im Krieg).

Krieg/ Ge­walt/ Ohn­macht

 

[X] (8) Krieg/ Ge­walt/ Ohn­macht

Pluto­nische Ent­wick­lungen sind im All­gemei­nen weni­ger eine per­sön­li­che Konfron­tation mit jeman­dem, son­dern eine Konfron­tation mit ei­ner ande­ren Grup­pe und ihrer Macht – eine Po­tenz die meist noch durch Geld ge­fes­tigt ist (die wel­che das Geld ha­ben, ha­ben die Macht). Da Macht käuf­lich ist, wird meist auch an uns die Fra­ge he­ran­getra­gen, wie weit wir uns kau­fen las­sen.

 

In aus­weg­lo­sen, Exis­tenz­bedro­henden Situa­tionen, schlie­ßen sich die Ohn­mäch­tigen zu­sam­men, um mäch­tiger zu wer­den. In sol­chen Ex­trem­situa­tionen ent­ste­hen Ge­walt und Krie­ge. Aber wir sa­gen auch im norma­len All­tag, dass wir mit jeman­dem, ei­ner Grup­pe, oder Insti­tution auf Kriegsfuss ste­hen.

 

Die Nivel­lierung im Krieg drückt sich auch da­durch aus, dass Solda­ten durch ihre Uni­formen ent­per­sön­licht, gleich ge­macht wer­den. Das letz­te­re trifft nicht im Bild oben zu, wo es sich um ei­nen We­ber-Auf­stand han­delt, der auch mit dem URA­nus-Prin­zip [XX] zu tun hat (sich be­freien). Ein Prin­zip, eine Uhr läuft ja nie al­leine, son­dern wirkt mit ande­ren zu­sam­men. 

Ma­gie und Über­macht

 

[X] (9) Ma­gie und Über­macht

Ge­ra­de in Co­mics und Vi­deo-Spie­len ist das The­ma Dämo­nen und Su­per­man in al­len Varian­ten sehr be­liebt (von Ja­mes Bond, Dr. Mabuse, Belze­bub, Mephis­to, Fran­ken­stein, Hit­ler etc.). Es er­mög­licht die eige­ne „Ohn­macht“ mit über­mäch­tigen Füh­rern/ Ma­giern zu kompen­sieren. Be­son­ders an­fäl­lig für die­se Iden­ti­fika­tionen sind z.B. Halb­wüch­sige oder so­zial Be­nachtei­ligte, un­gebil­deten Grup­pen). Im ana­lo­gen Sinn kann man z.B. bei Plu­to im Schüt­zen durch­aus vom Dä­mon „Mon­dialisa­tion spre­chen, von dem der Ein­zelne ver­gewal­tigt wird, oder mit dem er sich arran­gieren muss.  

 

Bei den Super­män­nern ist die Ähn­lich­keit mit dem Mars-Prin­zip [•X] deut­lich zu spü­ren. PLUto ist aber im­mer am Be­zug zu ei­ner Macht durch/ über meh­rere (eine Mas­se) zu er­ken­nen, d.h. dass die Macht weit über die eige­ne Per­son hi­naus­reicht (im Bild oben: ... „führe mei­ne Legio­nen“). Auch das fol­gende Bild hat ei­nen noch deut­liche­ren Be­zug zu MARs, weil hier unter den vie­len Sper­mien letzt­lich nur ein ein­zi­ger für die Be­fruch­tung Be­deu­tung be­kommt. 

 Sex/Ge­walt/Ge­schlechter­krieg

 

[X] (10) Sex/ Ge­walt/ Ge­schlechter­krieg

Mo­ment der Ei-Be­fruch­tung mit ei­nem Elek­tronen-Horo­skop auf­genom­men. Der „sieg­rei­che“ Sperm hat das Ei “er­obert“, wie eine Pan­zer­faust durch­stößt er die fes­te Ei-Hül­le. Man er­kennt an die­sem Bild auch sehr gut die Ana­lo­gie der Vor­gän­ge im mi­kro­sko­pisch Klei­nem, und sozia­lem Grossen (Ge­schlechts-Akt und Part­ner-„Wahl“). Noch heu­te wer­den im Krieg Frau­en ver­gewal­tigt, und frü­her wur­den sie oft von Nach­bar­stäm­men ent­führt,  und ver­gewal­tigt (Raub der Sabine­rinnen). Auf die­se Wei­se kontrol­liert/e man auch die Welt durch sei­ne Ge­ne, die Ge­ne der Grup­pe (eige­ner Stamm/ Arier, Bas­tarde etc.). Auf Deutsch spricht/sprach man vom eige­nen Ge­schlecht, im Sinn von der eige­nen Sip­pe.

 

Noch ein­mal sei erin­nert, dass es sich hier um das The­ma Se­xuali­tät (Macht u. Kon­trolle über die Fort­pflan­zung) han­delt, und nicht um das The­ma „Lie­be“. Da­her spricht man ja auch von ge­schlecht­li­cher Er­obe­rung, und dem Krieg der Ge­schlech­ter. Origi­nal­ton ei­nes Schi-Lehrers, der von sei­nen Ju­gend-Erinne­rungen spricht: „Mia hamm al­les nieda gmacht, was ins voam Latz gloffn is“ (Hoch-Deutsch: Wir ha­ben al­les nie­der ge­macht, was uns vor die Ho­sen-Tü­re ge­lau­fen ist) – wo­bei na­tür­lich ein ge­wis­ses weibliches Ein­ver­ständ­nis bei die­ser Art „Er­obe­rungen“ nicht ganz aus­zu­schlie­ßen war. Zivili­sierte Ge­sell­schaften, aber auch Tie­re kontrol­lieren die­sen Fort­pflan­zungs-Krieg (das Recht des Stär­keren) in­dem sie ihn durch be­stimm­te Re­geln und Ta­bus kontrol­lieren (subli­mieren).

 

Auch in die­sem Bild ist ein deut­li­cher Be­zug zum Mars-Prin­zip [•X] zu spü­ren, weil hier unter den vie­len Sper­mien letzt­lich nur ein ein­zi­ger für die Be­fruch­tung Be­deu­tung be­kommt. Man­che sexuel­le-, und Kon­takt-Schwie­rig­kei­ten ent­ste­hen heu­te da­durch, dass die Rol­le der Aggres­sion beim Sex (Mars) nicht mehr defi­niert ist, oder indivi­duell ge­re­gelt wer­den muss. Frü­her wa­ren die kollek­tiven Vor­stel­lungen über eine Rol­len­ver­tei­lung da­gegen zu „ge­re­gelt“, oh­ne dass darü­ber ge­spro­chen wor­den wä­re.

Geld

 

[X] (11) Geld/ Sper­mien

Sper­mien wur­den/ wer­den wie Mün­zen in ei­nem Säck­chen auf­be­wahrt, bzw. ge­sam­melt. Die Mün­ze ist, wie das Spermium, al­leine wert­los. Erst im Aus­tausch, oder bei Ein­lage­rung auf der Bank, wird Geld pro­duktiv – wie das Spermium im Ei, in der Ge­bär­mut­ter der Frau. Erst zu­sam­men schaf­fen sie ei­nen Ge­mein-Be­sitz, das Kind, wel­ches ein „ge­mein­sa­mes“ Über­le­ben er­mög­licht. Die Be­to­nung liegt da­bei auf ge­mein­sam, denn nur über die Ver­eini­gung mit dem ande­ren ist das Wei­ter­le­ben in Form ei­nes Kin­des mög­lich, das oben­drein im­mer eine ver­wan­delte Form bei­der Ichs dar­stellt. Mög­lichst viel Sper­mien/ Geld zu be­sit­zen macht „po­tent“, weil es in je­der Hin­sicht  Früch­te trägt.

 

Mit 18 Jah­ren wird man von der Ge­sell­schaft als voll­jäh­rig (selbst-mäch­tig) er­klärt. 18,6 Jah­re nach der Ge­burt steht die Mond-Kno­ten-Achse wie­der in ihrer Ge­burts-Posi­tion, wodurch auch die Ebenen der Son­nen- und Mond-Bahn wieder dieselben Positionen wie bei der Geburt einnehmen.

Prosti­tution        

 

[X] (12) Prosti­tution

Et­was für Geld oder we­gen ei­nes Vor­tei­les, gegen sei­nen Wil­len oder gegen sei­ne Ge­füh­le zu tun - al­so käuf­lich zu sein – ist eine ziem­lich nor­male Er­schei­nung in der Ge­sell­schaft. Bei der sexuel­len Prosti­tution wird es nur be­son­ders „sicht­bar“, wo­bei auch so man­che Ehe auf­grund finan­zieller Moti­ve ein­gegan­gen wird.

 

Ge­ra­de weil Prosti­tution so häu­fig ist, wird sie in der Ge­sell­schaft ver­drängt, und die, wel­che sie of­fen aus­üben, wer­den be­son­ders ver­ach­tet (ent­wer­tet). Da da­mit aber viel Geld zu ver­die­nen ist, wer­den be­son­ders Frau­en da­zu auch ge­zwun­gen (ver­gewal­tigt). Da­her ist der Zu­häl­ter (der Aus­beu­ter), oder die dahin­ter stehen­de Grup­pe, eine noch plu­tonische­re Er­schei­nung, als die Hu­re selbst. Die Hu­re ist auch ge­sell­schaft­li­cher Ge­mein­be­sitz, sie gibt sich der Mas­se hin, und wird da­durch ent­per­sön­licht. Da­bei soll nicht ver­ges­sen wer­den, dass sie auch psy­cho­therapeu­tische Funk­tionen er­füllt, und sich in Extremfällen sogar der Ge­fahr aus­setzt, er­mor­det zu wer­den.

 

Der Lie­bes­lohn ist die Ent­schädi­gung da­für, dass die Sper­mien ihre frucht­brin­gende Funk­tion nicht aus­üben kön­nen, oder ein Frei­kauf von ei­ner ge­mein­sa­men Ver­antwor­tung, oder eine Be­zah­lung für den Tod der Sper­mien. Mit Prosti­tution wird da­rum so viel Geld ver­dient, weil sie eine Art direk­ter Wäh­rungs-Wech­sel ist, von Sper­mien in Geld.

Um­den­ken

 

[X] (13) Um­den­ken (Tod) Meta­mor­phose

Wie unter (2) be­schrie­ben ist das Zu­sam­men­le­ben auf der Er­de ein labi­les Gleich­ge­wicht von Le­ben und Ster­ben (fres­sen und ge­fres­sen wer­den). Das mega­lo­ma­ne Macht­stre­ben ei­ner Art zieht, auf län­gere Zeit ge­se­hen, im­mer eine Ge­fähr­dung des Gleich­ge­wichts, und der Art selbst nach sich. Wir er­le­ben das welt­weit als Um­welt-Pro­bleme, be­son­ders seit den 80-iger Jah­ren, als PLUto be­gann durch den Skor­pion zu lau­fen. Das hat die Welt wohl eini­ge Zeit ge­ängs­tigt – Um­welt-Pro­bleme, Kli­ma-Wan­del, und Ar­ten-Ster­ben – aber als PLUto dann in den Schüt­zen trat, wur­de das gan­ze wie­der zu­guns­ten ei­ner Wachs­tums-Be­ses­sen­heit, ver­drängt.

 

Die mega­lo­ma­ne Le­bens­art west­li­cher Kul­tur, fin­det ihren Spie­gel im Geld, und in der Be­stech­lich­keit. Durch die Geld­wirt­schaft ist zu­neh­mend das Ge­fühl für Le­bens-Zu­sam­men­hän­ge ver­lo­ren gegan­gen. Das Be­wusst­sein, dass für das eige­ne Über-Le­ben Op­fer ge­bracht wer­den müs­sen, ist prak­tisch ver­ges­sen. Z.B. über 70% der Holz­ein­fuhr aus au­ßer-europäi­schen Län­dern stam­men aus Wild­schlag. Da­durch neh­men die Wäl­der auf der Welt rapi­de ab. Bäu­me wa­ren frü­her hei­lig, dass sie heu­te ster­ben müs­sen, hat auch was mit ei­nem Neid auf die­se We­sen zu tun, die zu den größ­ten und lang­lebigs­ten Lebe­we­sen auf der Er­de zäh­len, sie sind da­her vom Men­schen am schwie­rigsten manipu­lier­bar, zu be­herr­schen.

 

Fast al­le Um­welt­pro­bleme kom­men letzt­lich aus die­ser Geld­gier, und Be­stech­lich­keit. Sich für die Um­welt ein­zu­set­zen en­det meist dort, wo man selbst Op­fer brin­gen müss­te. „Nie­mand“ ist heu­te be­reit et­was zu schüt­zen, mit des­sen Ver­wer­tung/ “Mord“ er selbst Geld ver­dient/ schein­bar über­lebt. Ein Um­den­ken tritt in den meis­ten Fäl­len erst dann ein, wenn die Fol­gen für ei­nen selbst töd­lich wer­den.  Das übertriebene Macht­be­dürf­nis, sich die Na­tur zu unter­wer­fen, wur­de nicht  zu­letzt durch das Chris­ten­tum unter­stützt, in­dem es in der Bi­bel heißt „Macht euch die Er­de Unter­tan“. Auch das li­neare Den­ken des Chris­ten­tums (endgültige Er­lö­sung durch Chris­tus) hat da­zu bei­getra­gen, dass ver­ant­wort­li­ches, zykli­sches Den­ken im­mer mehr aus unse­rem Be­wusst­sein ver­schwun­den ist.

 

Es gab in den 80iger Jah­ren den Spruch „Spätes­tens wenn der letz­te Baum ge­stor­ben ist, wird man er­ken­nen, dass Geld nicht ess­bar ist“. Die India­ner-Kultu­ren hat­ten, und ha­ben noch, ein sehr gut ent­wickel­tes Be­wusst­sein über Na­tur-Zu­sam­men­hän­ge, wenn sie auch kei­nen Ein­fluss auf die west­li­che Welt ha­ben. Es ist nicht zu­fäl­lig, dass in die­sen Kultu­ren frü­her ein sehr  aus­gepräg­tes Be­wusst­sein über den Sinn von (Men­schen-)Op­fern be­stand, die letzt­lich nur ver­sinn­bild­lich­ten, wenn wir nicht stän­dig klei­ne Op­fer brin­gen, wer­den wir letzt­lich selbst zum Op­fer (Azte­ken/ May­as).

Das Reich der To­ten

[X] (14) Das Reich der To­ten

Der Tod ist die ex­tremste Ver­wand­lung im Le­ben, und die ge­walt­sams­te, und al­le Men­schen gleich be­tref­fend da un­ver­meid­lich (im Tod sind al­le gleich). Se­xuali­tät, und die da­mit ver­bun­dene Zeu­gung er­mög­li­chen eine ge­wis­se Un­sterb­lich­keit (Re­genera­tion), in­dem unse­re Ge­ne über den per­sön­li­chen Tod hi­naus wei­ter­le­ben, aber im­mer in ei­ner ver­wan­delten Form. Klo­ne sind nur be­dingt le­bens­fä­hig, so­wie eine zu star­ke In­zucht zu ei­ner zu­neh­menden De­genera­tion führt (frü­here Dorf-Idio­ten in isolier­ten Tä­lern). 

 

Je nach Kul­tur gibt es sehr unter­schied­li­che Vor­stel­lungen darü­ber, wie und ob das per­sön­li­che Le­ben nach dem Tod eine Fort­set­zung fin­det. In den west­li­chen Kultu­ren be­ginnt sich heu­te wie­der ver­mehrt die Vor­stel­lung ei­ner Wie­der­ge­burt zu etablie­ren, wäh­rend das Chris­ten­tum von ei­ner Auf­erste­hung von den To­ten am jüngs­ten Tag  aus­geht.

 

Nach den Er­fah­rungen mit der PLU­to-Uhr, kann die­se zwar eine ver­stärk­te Be­schäf­tigung mit dem Tod an­zei­gen, aber auch eine Re­genera­tion, im Sinn ei­nes nur symboli­schen To­des (radi­kale Tren­nung von be­stimm­ten Le­bens­umstän­den und Perso­nen). Auch in Ver­bin­dung von PLUto mit dem 8. Haus oder mit Skor­pion [XX] wird meist nicht der eige­ne Tod an­ge­zeigt, son­dern es kann sich ge­nau­so gut auf ande­re hier erwähn­te PLU­to-The­men be­zie­hen (Se­xuali­tät, Ge­mein­be­sitz, Er­be, Tod Na­he­ste­hender etc.).

 

Inte­ressant ist aller­dings, dass die töd­li­che Aids-Krank­heit  [•X], das Ar­ten- und Wald-Ster­ben, oder der Super-Gau von Tscher­no­byl wäh­rend des PLUto Tran­sits durch das Tier­kreis-Zei­chen Skor­pion (1983-1995) auf­tra­ten, bzw. ein­setz­ten. Das Zei­chen Skor­pion und das 8. Haus ent­spre­chen der PLU­to- Wir­kung. Plu­to in ei­nem die­ser Ab­schnit­te er­fährt al­so eine Steige­rung.

 

 

[X] Fall­wei­se Inter­preta­tion bei BLAU

BLAU­E Tran­site (Kon­junk­tion = 0°) wir­ken am inten­sivsten, aber eher im ge­spann­ten Sinn. Es han­delt sich um sehr ent­schei­dende ein­mali­ge Wend­punk­te im Le­ben. Gleich­zei­tige (syn­chrone) grü­ne Tran­site er­leich­tern eine Trans­forma­tion, wäh­rend RO­TE und GEL­BE Span­nungen die Situ­ation ver­schär­fen.

 

Au­ßer für pri­vate Zwe­cke, al­le

Rech­te auf Ver­viel­fälti­gung der

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© Ot­to Kay­ser

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